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Harald Czellary

Harald lebt seit 9 Jahren auf Malta und hat eine eigene Firma in San Gwann. Seit 2005 lebt er in einem traditionellen maltesischen Haus (Hous with Character). Nachfolgend hat er uns seine Eindrücke geschildert.

1. Wie bist du vor 9 Jahren auf Malta gekommen?

Geschäftsfreunde aus Deutschland haben vor mir hier eine Niederlassung gegründet und mich auf die Förderungen bei der Ansiedlung von High-Tech Betrieben aufmerksam gemacht. Da meine Firmen-Aktivitäten genau den Bedingungen entsprochen haben bin ich her geflogen um mir Land und Leute und die Betriebs-Ansiedlung anzusehen - mein erster Eindruck war derart positiv, wohl auch weil ich durch die Geschäftfreunde alle Wege geebnet bekam, das Hotel top war und ich gleich die schönsten Plätze kennen gelent habe -also Malta von der be ...

... sten Seite, von Beginn an.


2. Was hat dich dazu bewegt, ausgerechnet nach Malta auszuwandern?

Dadurch dass ich meine Firma hier in San Gwann habe war ich doch jedes Jahr mehrmals hier und lebte immer in Hotels. Traditionelle Maltesische Häuser - Houses with Character - wie sie genannt werden, haben mich schon von Anfang an fasziniert und so habe ich mich 2005 entschlossen hier sesshaft zu werden anstatt in Hotels zu wohnen - so wohne ich nun in einem 400 Jahre alten Haus ganz in der Nähe des Medina-Stadttores.

Mit gefällt besonders dass die Malteser in ihren Häusern eine gemütliche Athmospäre schaffen, die man von aussen nicht erahnen kann - versteckte Paradiese.


3. Du hast eine Firma in Malta, was für eine Firma ist das?

Wir entwickeln und produzieren hier spezielle Elektronik zur Absicherung von Geschäfts-Einrichtungen, also z.B. von Juwelier-Geschäften, Banken, etc.


4. Wie war deine Erfahrung sich in Malta selbständig zu machen bzw. selbstständig zu sein früher und wie schätzt du die Situation heute ein?

Ich hatte zu keiner Zeit Probleme, der Umgang mit den Behörden war immer korrekt und eigentlich problemlos, meist dauern die Dinge natürlich sehr lange, aber mit dem nötigen Nachdruck hat noch immer alles funktioniert. Bereits vor dem Beitritt zur EU war es problemlos die Geschäfte zu führen, es gab keine Zoll-Behinderungen und die Abrechnung in Euro handhaben wir bereits seit Beginn der Firmengründung.

Ich muß dazu sagen dass wir hier aussließlich für den Export produzieren, also nicht in Malta verkaufen. Die Zusammenarbeit mit lokalen Sublieferanten funktioniert sehr gut und die maltesischen Mitarbeiter sind sehr motiviert und verantwortungsvoll - ich bin also wirklich sehr zufrieden.


5. Was würdest du anderen auf den Weg geben, die sich auf Malta selbstständig machen möchten?

Das kommt natürlich sehr auf die Branche und das Geschäftsfeld an - vergesst nicht, der Maltesische Markt ist sehr klein, das Durchschnitts-Einkommen deutlich niedriger und die Dienstleistung sehr preiswert - also voher genau erkundigen und durchrechnen bevor ihr startet.


6. Hat sich deine Ansicht gegenüber den Maltesern innerhalb der letzten 9 Jahre verändert?

Durch meine persönlichen Erfahrungen hat sich meine Einstellung definitiv geändert. Wie überall sind Verallgemeinerungen nicht auf alle zutreffend, aber generell kann man sagen dass Malteser natürlich von der südlichen Lebensart geprägt sind, sehr lebensfroh, freundlich und hilfsbereit.

Durch die kleine Insel bedingt ist natürlich wenig Abwechslung gegeben und so pflegen Malteser oft ihr Hobbies mit großer Leidenschaft, meist in Vereinen und mit Gleichgesinnten.

Die "Dorf-Gemeinschaft", die Kirche und die Familie haben großen Einfluss auf den Einzelnen - "was würden denn die Leute sagen" ist in Überlegungen immer einbezogen - und die moralischen Vorstellungen sind extrem konservativ, so habe ich z.B. erlebt dass Geschiedene vom Pfarrer keine Kommunion empfangen und in der Meinung der Gesellschaft sind Geschiedene sowieso Aussenseiter.

Söhne haben dafür einen ganz besonderen Stellenwert in der Familie, werden in der Regel extrem verwöhnt und wachsen oft mit übersteigertem Macho-Gehabe heran.


7. Was war für dich persönlich die schwerste Umstellung, als du nach Malta gekommen bist?

Für mich war das Klima die schwerste Umstellung - man kann der Hitze im Juli und August einfach nicht entkommen, die Klima-Anlagen blasen trockene kalte Luft die Verkühlungen fördert herab, aber wenn man nach draussen geht entkommt man der Backofen-Hitze nicht. Dafür kühlt es ab November unter 20 Grad und die meisten Häuser haben keine ordentliche Heizung- das ist echt ungemütlich


8. Gibt es auch heute noch Bereiche, bei denen du sagen würdest, dass du die Malteser in dieser Hinsicht überhaupt nicht verstehst bzw. ihre Ansichten nicht teilst oder nachvollziehen kannst?

Oh ja, in der Erziehung der Kinder die wenig auf das Leben alleine vorbereitet werden, dass junge Malteser meist eine Wohnung kaufen, renovieren und einrichten - dann steht sie aber leer bis zum Tag nach der Hochzeit denn man wohnt nicht in "wilder Ehe" - um ein paar Beispiele zu nennen.


9. Hat sich Malta nach deiner Einschätzung innerhalb der letzten Jahre stark verändert?

Im Rahmen der EU hat Malta deutlich aufgeschlossen, die Strassen sind besser geworden, die Insel wurde durch Begrünungen mit Blumen und Rasen, durch mehr Sauberkeit viel schöner, der Umweltschutz fängt langsam an in den Köpfen der Bewohner zu greifen, die Autos wurden durch technische Überprüfungen erneuert, die charmanten Oldtimer sind leider von der Strasse verschwunden, dafür wurden Wardens eingeführt die jede Verkehrsübertretung ahnden, das Strassenbild wurde deutlich verbessert...


Wir bedanken uns recht herzlichst bei Harald, dass er sich Zeit genommen hat unsere Fragen so detailliert zu beantworten und hoffen, dass für unserer Leser die Antworten auch hilfreich sein werden!
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